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Weitere Tipps bei Regelschmerzen

Neben den gängigen Maßnahmen, wie Nahrungsergänzungsmittel einnehmen und elektrischer Muskelstimulation (EMS) zur Förderung der Durchblutung des Muskelgewebes, können inzwischen auch Erfolge mit der Farb-Lichttherapie  bei der Vorbeugung von Regelschmerzen durch die Anregung zur Neubildung von Muskelzellen erzielt werden. Du kannst aber auch mit der Veränderung sogenannter weicher Faktoren Deinen Regelschmerzen vorbeugen:

 

Stress lässt Deine Gebärmutter verkrampfen

Stress kann zu einer zusätzlichen Verkrampfung Deiner Gebärmutter führen. Um Deinen Regelschmerzen vorzubeugen, solltest Du Deinen Terminkalender an den Tagen vor Deiner erwarteten Periode und bis circa zum dritten Tag Deiner Periode entzerren. Plane Termine an diesen Tagen großzügig und verschiebe Termine, die für Dich mit negativen Gefühlen verbunden sind, einfach in eine andere Zyklusphase. Mach einen Termin mit Dir selbst und nimm Dir Zeit, um Dich selbst zu verwöhnen. Falls Dein Alltag sehr hektisch ist, kannst Du auf Yoga, Autogenes Training oder andere Entspannungstechniken zurückgreifen, um durch Entspannung den Regelschmerzen vorzubeugen.

 

sex hilft bei regelschmerzenSex kann Regelschmerzen vorbeugen

Beim Regelschmerzen vorbeugen erfüllt Sex an den Tagen vor Deinen Tagen folgende Funktionen: er entspannt Dich, während dem Sex werden Deine Beckenorgane stark durchblutet wodurch schmerzverantwortliche Substanzen schneller abtransportiert werden können, ein Orgasmus verringert Dein Schmerzempfinden zumindest temporär und die Prostaglandine im Sperma Deines Partners sollen das sich Öffnen Deines Muttermundes erleichtern.1

 

ernährung bei regelschmerzenGetreide und Gemüse sollen auf den Tisch

Du kannst mit einer gezielten Umstellung Deiner Ernährung Regelschmerzen vorbeugen. Reduziere zum Beispiel den Verzehr von Fleisch, Milchprodukten und zuckerreichen Lebensmitteln. Wenn Du gern viel Fleisch isst, dann kann es dadurch zu einer Anregung der Prostaglandine der Serie 2 kommen, welche als eine der Ursachen für Krämpfe und Regelschmerzen gelten.2 Einige Frauen berichten auch von einer Besserung ihrer Regelschmerzen, wenn sie schon kurz vor der erwarteten Periode ihren Koffein- und Alkoholkonsum einschränken. Somit können der Verzicht auf Cola, Energiedrinks, Kaffee und Schwarztee einen Beitrag leisten, um Regelschmerzen vorzubeugen.
Es sollte sich positiv auf den Verlauf Deiner Regelschmerzen auswirken, wenn Du vor allem Getreideprodukte und Gemüseprodukte isst, die Dich mit dem Nerven-Vitamin B6 (z.B. Weizenvollkornbrot, Pistazien, Schnittlauch, Feldsalat, Leinsamen), Vitamin E (z.B. Haselnüsse, Mandeln, Sonnenblumenöl, schwarze Johannisbeeren, Mango, Süßkartoffeln, rote Paprika, Rapsöl), Kalzium (z.B. Mineralwasser mit über 500 mg Kalzium/Liter, Käse-Sorten wie Parmesan, Emmentaler, Edamer, Gouda, Camembert, Mohn, Milch und Joghurt), Magnesium (z.B. Kürbiskerne, Kakao, Sesam Mohn, weiße Bohnen, Kichererbsen, Erbsen, Saubohnen, Linsen, Bananen, Brennnessel), Chrom (z.B. Paranüsse, Mais, Weizenvollkornbrot, Gouda, Edamer, Honig),  Mangan (z.B. Haselnüsse, Haferflocken, Heidelbeeren, Kakao, Mandeln, Amarant) oder Zink (z.B. Austern, Garnelen, Haferflocken, Erdnüsse, Mais, Parmesan, Eigelb, Linsen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Paranüsse, Rinderfilet)  versorgen. Eine gute Versorgung mit Omega-3-und Omega-6-Fettsäuren, welches in Distelöl, Nachtkerzenöl, Leinöl, Borretschsamenöl und Fischöl enthalten ist, hilft ebenfalls Regelschmerzen vorzubeugen. Sollte Dir die Umstellung Deiner Ernährung aufgrund von Berufstätigkeit oder anderen Rahmenbedingungen schwer fallen, dann kannst Du gegebenenfalls durch das Einnehmen von gezielten Nahrungsergänzungsmitteln einen ersten positiven Effekt erzielen. Nahrungsergänzungsmittel sollten jedoch keine Dauerlösung  für Dich sein um Regelschmerzen vorzubeugen, sondern stellen eine Notlösung in Phasen einseitiger Ernährung dar. Bereite Dir, wann immer möglich, leckere Mahlzeiten um Dich mit den Nährstoffen ausreichend zu versorgen, die Dein Körper zur Vorbeugung von Regelschmerzen braucht.

 

Ändere Deine Einstellung

yoga bei regelschmerzenMach Deine Tage zu guten Tagen! Oft hat die Einstellung einen großen Anteil daran, wie wir Dinge wahrnehmen. Frauen gehen sehr unterschiedlich mit ihren Regelschmerzen um und gesellschaftlich ist das Thema eher negativ behaftet. Wenn Dir von Deinem Umfeld eingeredet wird, dass Deine Periode etwas Negatives oder sogar Ekeliges ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Du sie auch negativ wahrnimmst. Wenn es so ist, dann solltest Du Dich umprogrammieren! Lerne Deine Tage anzunehmen. Deine Periode ist kein Missgeschick der Natur, sondern hinter ihr versteckt sich das Wunder des Lebens. Sie versetzt Dich in die Lage, Kindern das Leben zu schenken. Das ist etwas ganz Besonderes. Nutze diese Tage deshalb ganz bewusst um einen Gang runterzuschalten und verwöhne Dich durch ein warmes Vollbad, schlafe mehr als sonst, treibe Sport oder auch nicht, lies ein Buch oder Deine Lieblingszeitschrift und sehe entspannt Deiner Periode entgegen. Das ist schon die halbe Miete, um erwarteten Regelschmerzen vorzubeugen.

 

Sport treiben gegen Regelschmerzen

Sportliche Frauen leiden seltener unter Regelschmerzen, als diejenigen, welche keinen Sport treiben.3 Wenn Du regelmäßig Ausdauersportarten wie Nordic Walking oder leichtem Joggen nachgehst, sorgst Du zum einen für eine gute Durchblutung Deiner Organe und beugst machst Dir zum anderen die krampflösende Wirkung dieser Sportarten zunutze.
Ein Geheimtipp zur Vorbeugung von Regelschmerzen ist Bauchtanz!4 Es bringt Dir die richtige Atmung bei und durch das sanfte Kreisen des Beckens, der Hüften und die abwechselnde An- und Entspannung der Bauchmuskulatur wird die Durchblutung im Becken gesteigert und Schmerz auslösende Substanzen vertrieben.5 Ganz nebenbei kommt es zur Ausschüttung von Endorphinen, welche Deine Schmerzempfindlichkeit herabsetzen können und schlichtweg glücklich machen.

 

Weniger rauchen gegen Regelschmerzen

Du solltest das Rauchen einschränken, denn Rauchen sorgt dafür, dass das Gebärmuttergewebe schlechter durchblutet wird. Das wiederum hat zur Folge, dass ein Sauerstoffmangel im Gebärmuttermuskel entsteht. Die Gebärmutter verkrampft stärker und das intensiviert Deine Regelschmerzen. Raucherinnen leiden häufiger unter starken Regelschmerzen als Nichtraucherinnen.

 

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  1. Caroline Oblasser: Regelschmerz ade! Die freie Menstruation: Methode ohne Binden, Tampons und Co Kindle Edition, Edition Riedenburg 2015 2. Auflage Position 269
  2. Madame Missou: PMS & Menstruationsbeschwerden - Nie mehr Regelschmerzen! 2013 1. Auflage.
  3. Prof. Dr. med. Ingrid Gerhard: Das Frauen-Gesundheitsbuch. 2009 Karl F. Haug Verlag S. 182
  4. Prof. Dr. med. Ingrid Gerhard: Das Frauen-Gesundheitsbuch. 2009 Karl F. Haug Verlag S. 30.
  5. Heide Fischer: Frauenheilbuch. 4. Auflage 2012 Nymphenburger S. 76.