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Zahlen und Fakten zu Regelschmerzen

Regelschmerzen sind stark verbreitet

Menstruationsbeschwerden in Form von Regelschmerzen (med. Dysmenorrhoe) zählen zu den in der gynäkologischen Praxis am häufigsten dokumentierten Beschwerden.1 Grundsätzlich ist die Verbreitung von Regelschmerzen für die Statistik schwer zu bestimmen, da es zum einen bisher keine eindeutige Definition für das Symptom Regeleschmerzen gibt und es zum anderen unterschiedliche medizinische Ursachen für Schmerzen während der Regelblutung geben kann, wie zum Beispiel Endometriose. Die unterschiedliche Schmerzempfindlichkeit von Frauen erschwert eine klar abgrenzbare Zuordnung und somit das Erfassen von Regelschmerzen auf Basis von exakten Zahlen und Fakten in der Statistik.
Gemäß einer Veröffentlichung vom BMJ kann davon ausgegangen werden, dass das Auftreten von Regelschmerzen (Dymenorrhoe) bei Frauen zwischen 45 % bis 95 % unabhängig vom Alter und von der Nationalität verbreitet sind.2
Umfrageergebnisse unter 500 gesunden Frauen bezüglich der Wahrnehmung von Menstruationsschmerzen mittels eines Fragebogens wurden bereits 1963 in der medizinischen Fachzeitschrift Lanzet veröffentlicht: Darin gaben 12 % der Frauen an während Ihrer Periode regelmäßig unter starken Regelschmerzen zu leiden und 45 % stuften die Intensität ihrer Regelschmerzen als mäßig ein.3
Viele Frauen fühlen sich durch ihre Regelschmerzen in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Einige sehen sich aufgrund ihrer starken Regelschmerzen während der Menstruation sogar nicht in der Lage die Schule zu besuchen oder ihrer Arbeit nachzugehen. Mit diesem Hintergrundwissen lohnt es sich, einen Blick darauf zu werfen, wie man Regelschmerzen vorbeugen oder bei Auftreten von Regelschmerzen diese zumindest lindern  kann.

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  1. Faq Dymenorrhea. The American College Of Obstetricians Gynecologists FAQ046
  2. Michelle Proctor, Cynthia Farquhar: Diagnosis and management of dysmenorrhoea. Clinical review. BMJ 2006;332;1134-1138.
  3. N. Kessel, A. Coppen: The prevalence of common menstrual symptoms. Lancet 7298 (1963)